Fr

04

Mai

2012

Zensur

Meine Herren, langsam mach ich mir wirklich Sorgen um meine Gesundheit. Man kann so ein Spiel auch mal durch ruhigeres Fahrwasser ins Trockene bringen. Nein, wir müssen zittern, schimpfen, hoffen, verzweifeln, jubeln.

Jubeln, genau das ist es, was uns alle irgendwie schon ein bisschen abgeht. Heute durften wir es wieder, aber erst nachdem man alle anderen Gemütszustände und Emotionen, die das menschliche Gehirn so Preis zu geben hat, durchgemacht hat.

Doch war sie das jetzt, war das die Zündung zum notwendigen und überlebenswichtigen Lauf, um den Klassenerhalt, an den jetzt doch wieder alle glauben, noch zu schaffen.

Um ehrlich zu sein, war es ein Spiel, das lange Zeit einer dritten österreichischen Liga nicht würdig war. Andererseits, wenn man sich die Partien der Bundesliga ansieht, hat´s dann ja auch wieder irgendwie gepasst. Und trotzdem erwischt man sich bei dem Gedanken, dass da noch was möglich ist, und man schaut schon mal in den Kalender, was denn so alles ansteht, am kommenden Freitag. Wird zwar schwierig, das seiner Frau zu erklären, aber dafür findet man schon noch eine Lösung.

Hoffentlich!

Eines möchte ich noch so in den Raum gestellt wissen, ist zwar nicht ganz ok, aber…..

Zensur

Liebe St. Florianer, oder liebe Sängerknaben!

Denkt doch mal nach, was sein könnte, wenn die Vorwärts nächste Woche gewinnt. So ein Derby in der nächsten Saison wär doch gar nicht schlecht, in Steyr ist es lustig weil viele Zuschauer, und

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Mo

23

Apr

2012

Bei der Geburt getrennt...

Aus gegebenem Anlass...

 

              Adi und Edi                              Edi und Adi

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Mo

02

Apr

2012

Nur zur Info!

„Regel 3: Zahl der Spieler

Spieler

Das Spiel wird von zwei Mannschaften bestritten, von denen jede höchstens elf Spieler aufweisen darf; einer von ihnen ist der Torwart. Das Spiel kann nicht beginnen, wenn eine der Mannschaften aus weniger als sieben Spielern besteht.


Offizielle Wettbewerbe

In jedem Spiel, das im Rahmen eines offiziellen Wettbewerbs unter der Zuständigkeit der FIFA, der Konföderationen oder der Nationalverbände stattfindet, dürfen bis zu drei Spieler ausgewechselt werden.

In den Wettbewerbsbestimmungen wird festgelegt, wie viele Reservespieler nominiert werden können. Es dürfen drei bis maximal sieben sein.

(…)

Auswechselvorgang

Um einen Spieler durch einen Auswechselspieler ersetzen zu können, sind die nachstehenden Bedingungen zu beachten:

  • Der Schiedsrichter ist von der beabsichtigten Auswechslung vor deren Durchführung zu informieren.
  • Der Auswechselspieler soll das Spielfeld erst betreten, nachdem der zu ersetzende Spieler das Spielfeld verlassen und er ein Zeichen des Schiedsrichters erhalten hat.
  • Der Auswechselspieler soll das Spielfeld während einer Spielunterbrechung und an der Mittellinie betreten.
  • Die Auswechslung ist vollzogen, wenn der Auswechselspieler das Spielfeld betritt. In diesem Augenblick wird er zum Spieler, und der Spieler, den er ersetzt, hört auf, ein Spieler zu sein.
  • Ein Spieler, der ersetzt wurde, darf später am Spiel nicht wieder teilnehmen.
  • Alle Auswechselspieler sind der Autorität und dem Entscheidungsrecht des Schiedsrichters unterstellt, ob sie eingesetzt werden oder nicht“
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Mi

14

Mär

2012

Netze und anderes

Wo war er, der mediale Aufschrei. Wo war das Rufen nach Sanktionen? Wo war die Schelte der öffentlichen Medien und unabhängigen Printblätter? Wo war die bundesweite Hinrichtung dieser sogenannten Fans? Sie blieb aus, handelte es sich ja immerhin um Österreichs liebstes Kind, um das Skifahren. Klar, hier feiert man Erfolge, hier kann man sich als Sportland vermarkten und anbiedern. Und hier werden die Fans von den Medien geliebt. Schlagzeilen wie „50.000 skiverrückte Fans sorgen für ausgelassene Stimmung“ liest man in den Zeitungen. Fährt man zu den Rennen, ist das für alle cool. Weil, da muss man ja einmal dabei gewesen sein. Diese Stimmung, unglaublich. Und sieht das nicht toll aus, wenn bengalisches Feuer die Läufer ins Ziel begleitet? Keine Frage, sieht toll aus. Gefällt uns allen. Oh, welch geile Stimmung! Sogar uns aller Pariasek vom FS 1 kommt ins Schwärmen. Dass es im Rahmen des vergangenen Nachtslaloms zu insgesamt 5 Anzeigen wegen Körperverletzungen und weiteres Anzeigen wegen Sachbeschädigungen gekommen ist, wird gerne verschwiegen. Man hört auch nichts von den vielen Betrunkenen!
Klar doch, passt ja auch nicht ins Bild von der Skination Österreich.

Anders sieht das natürlich beim Fußball aus. Als Fan bist du nicht cool, sondern entweder ein Prolet oder zumindest arbeitsloser Teilzeithooligan. Ausgestattet mit den üblichen Fanutensilien wirst du von nicht Interessierten völlig entgeistert angesehen und für stupid und primitiv gehalten. Außerdem sind alle Fans sowieso nur auf Gewalt und Alkohol aus, und Bengalen gehören raus aus den Stadien.
Jedes Wochenende passiert etwas in Österreichs Stadien und mit den Kindern kann man nicht hingehen. Das ist das Bild der Öffentlichkeit zum Thema Fußballfan.
Natürlich wird dieses nicht unbedingt besser, wenn einem von 1000 danach ist, unsinnigerweise ein Feuerzeug auf einen gegnerischen Spieler zu werfen, kurz nach einem 300-Mann starken Platzsturm in Hütteldorf, der aber wieder gar nichts mit Steyr zu tun hat. Aber es zieht seine Kreise, besonders in Printmedien und Fernsehen. Und es lässt sich natürlich leicht über die ach so schlechten Fans schimpfen, wenn man das im selben Atemzug machen kann, mit dem man sich über unsere Kicker auslässt.
Man möge sich nur folgendes Bild vorstellen. Österreichs Skifahrer gurken den Schweizern und Deutschen, Italienern und Amerikanern hinterher. Bester Österreicher landet auf Platz 79. Und das seit Jahren. Wie viele Fans wären denn dann in Schladming und wie sieht es dann mit der Stimmung aus? Außerdem würde der ORF in einer halbstündigen Zusammenfassung um 22.30 Uhr davon berichten. Und stellen wir uns noch vor, dass bei solche einem Rennen vor vielleicht 2000 Zuseher ein, oder vielleicht sind es sogar zwei oder drei Vollidioten im Rausch eine Rauferei beginnen, weil sie der Meinung sind, dass ihnen jetzt noch ein Bier zusteht. Bei diesem Raufhandel sind dann ungefähr 20 Leute beteiligt, die alle mit einem blauen Auge davonkommen. Was würde doch unser geliebter Rainer dazu sagen?
Ich möchte diverse Vorfälle in Österreichs Stadien oder auf den provinziellen Plätzen egal wo keinenfalls verharmlosen. Gewalt gehört nicht ins Stadion und nicht vors Stadion. Das Werfen von Gegenständen aller Art hat am Fußballplatz und anderswo nichts verloren. Doch manches Mal würde ich mir einfach etwas mehr Verhältnismäßigkeit sowohl in der Berichterstattung als auch bei Sanktionen wünschen. Außer im nächsten Jahr steht dann ein Netz am Pistenrand in Schladming!

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Do

08

Mär

2012

Quo Vadis

Man kann nicht mal den Spruch von der verpatzten Generalprobe und dem gelungenen Start bringen. Oder doch? Mit Wallern kam ein letzter Testspielgegner zu uns, der mit Sicherheit das Niveau unserer direkten Abstiegskandidaten in der RLM aufweist. Für mich eine gelungene Wahl, um wenige Tage vor Beginn einer äußerst schwierigen Rückrunde auf Wettkampfniveau nochmals zu testen. Vielleicht könnte man sich ja auch noch ein wenig Selbstvertrauen holen, besonders vor dem Auftaktspiel und nach den zuletzt verpatzten Testspielen hätte das durchaus gepasst. Aber warum hätte, wir haben doch 3-2 gewonnen? Einen 0-2-Rückstand aufgeholt, also genügend Potenzial für Selbstvertrauen.
Nun, dieses Selbstvertrauen holten sich dann wohl zum Großteil jene Spieler, die wahrscheinlich am Sonntag nur kurz oder gar nicht auf dem Rasen des Grazer Stadions – wir bleiben beim alten Arnold Schwarzenegger Stadion – stehen werden. Denn das, was am Dienstag den Zuschauern (es gibt sogar nicht wenige, die sich ein Testspiel bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ansehen) geboten wurde, besonders in Halbzeit Eins, war einer Vorwärts nicht würdig, und Angst und Schrecken breitete sich im Ostblock aus. Näher möchte man auf diese Darbietung gar nicht eingehen, aber wenn das die Generalprobe sein sollte, dann fragt man sich schon, was in den Wochen davor sonst noch geprobt wurde. Und dass dann die halbe 1B-Mannschaft das Spiel noch gedreht hat, macht die Sache nicht erträglicher.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch liegt meine schon schwer angeschlagen in den letzten Atemzügen. Der Priester für die letzte Ölung wartet auf uns, und wird sich, wenn nicht noch ein Wunder geschieht, in den nächsten Wochen in der Volxroad melden. Ich hoffe, ich täusche mich, allein mir fehlt der Glaube.

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Mi

22

Feb

2012

Der Pullover vom Hugo Sanches.

3. Juni 1988: Der kleine Vorwärtsgeist fiebert gemeinsam mit den Nachbarbuben dem Match VÖEST gegen Vorwärts entgegen. Es geht um den Aufstieg in Österreichs höchste Spielklasse, die damals in einem Modus ausgespielt wurde den heute keiner mehr versteht. Klar war aber: Wir müssen in Linz gewinnen, was aufgrund unserer ukrainischen Geheimwaffe auch durchaus realistisch erschien. Der Vater des Vorwärtsgeistes (seines Zeichens gebürtiger Linzer und eingefleischter schwarz-weisser) ließ sich vom andauernden Geheule des Buben erweichen und chauffierte die jungen Vorwärtsfans ins Linzer Stadion .... der Rest ist längst Vorwärtsgeschichte und Teil so mancher Fanhistorie.

 

22. Februar 2012: Wieder VÖEST gegen Vorwärts. Wieder Linzer Stadion. Diesmal aber nur ein Vorbereitungsspiel auf die Regionalliga. Und das Ganze auch nur am Kunstrasenplatz vor dem Stadion. Ähnlich wie die Atmosphäre rund um den Platz, war auch die Stimmung unter den Fans, was in Ermangelung eines Gastronomieangebotes auch nicht weiter verwunderlich war...

 

Ein bisserl Stimmung kam auf, als ASK Spieler sich im Rücken der Zuschauer aufwärmten, was ein fröhliches "Pfui" und "Buh" Konzert beider Fangruppen zur Folge hatte. Ein gemeinsamer Feind eint eben alle Fangruppen. 

 

Das Highligt des Abends: Beim Gedankenaustausch mit Fans der blau-weissen erfuhr der Vorwärtsgeist wie ein VÖESTler dem Hugo Sanches einen Pullover verkauft hat. Keine schlechte Geschichte, auf jeden Fall besser als...naja, Kommentare zum Spiel sollen andere abgeben, mir haben die Schuhe unseres Außenverteidigers gefallen. So schön bunt. Da sind wir sicher Unabsteigbar, mit solchen Patscherln.

 

(Vorwärtsgeist)

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Di

24

Jan

2012

Von Dosen und Dorfklubs

Es geht schon lustig zu im österreichischen Fußball. Lizenzen werden seit Jahren von da nach dort verschoben, Zuckerwasserhersteller kaufen gleich ganze Vereine, benennen diesen um, wechseln die Vereinsfarben und geht schon los. An das hat man sich ja schon gewöhnt und stellt für den leidgeprüften Fußballanhänger in Österreich nichts Neues mehr da.

Die Liste der in anderen Ländern unmöglich scheinenden Schildbürgerstreiche ließe sich beliebig lange verlängern. Von Dorfvereinen, die vom großen Coup träumen bis zum Traditionsverein, der noch vor Ende der Saison die Segel streicht und aus der Meisterschaft sang- und klanglos ausscheidet. Alles selbst erlebt, alles mitverfolgt alles schon da gewesen. Neu ist allerdings, dass sich ein Verein, nennen wir ihn Pasching, ursprünglich SV Pasching, dann FC Superfund Pasching und jetzt FC Pasching, in akuter Abstiegsgefahr befindet und sich mal schnell auf die Suche nach einem Kooperationspartner macht. So wird man also einfach mal ein Satellitenverein eines Bundesligisten, holt sich mal schnell ein paar Spieler aus den verschiedensten anderen Satellitenclubs der Dosen oder verpflichtet mit dessen Kohle ein paar gestandene Spieler, um dem zweifellos fast schon feststehenden Abstieg doch noch zu entrinnen. Grundsätzlich ist es dabei egal, ob das jetzt eine offizielle Kooperation oder sonst ein Konstrukt ist, es verfälscht die Meisterschaft, und das nicht nur, weil es in diesem Jahr unsere Vorwärts betrifft. Aus Sicht der Dosen ist das alles noch nachvollziehbar, aber es gibt halt auch noch den Fußball abseits von Glanz und Glamor, abseits von mit Discolichtern angeheizter Möchtegernstimmung. Den ehrlichen Fußball, wie man ihn aber leider in Österreichs dritthöchster Spielklasse schon nur noch selten vorfindet. Natürlich ist diese ganze Geschichte zwischen Pasching und Red Bull keine Garantie für den Klassenerhalt der „Kultdorfkicker“, aber es wird mit Sicherheit die zweite Hälfte der Meisterschaft beeinflussen. Sollte es ein paar Runden vor Schluss doch noch eng werden, dann hat man angeblich schon einen Masterplan in Pasching in der Hand. Man munkelt, dass Mangager Nussbaumer einen Sensationscoup landet und den ehemaligen Salzburger Kulttrainer Otto Baric verpflichtet. Angeblich möchte der Herr „Ich habe mit Pasching gar nichts mehr zu tun Grad“ dies dem Manager ausreden, weil er befürchtet, dass Otto Maximale bei einem möglichen Relegationsspiel gegen Anif, welches aufgrund des enormen Zuschauerinteresses dann in der Dosenarena gespielt wird, sich vor der VIP-Tribüne in Salzburg auszieht und sein auf dem Rücken gemaltes Austria Salzburg-Logo präsentiert. Darauf hüpft dann der Quehenberger Rudi bei den Stadiontoren herein und tanzt mit Baric eine Polka. Nussbaumer kann das alles nicht fassen und verfällt in eine tiefe Depression und beginnt zu saufen, woraufhin er von ATV für Saturday-Night-Fever engagiert wird. Die gehen auf Tournee und stranden eines Nachts im La Vida, wo sie dann kurz nach Mitternacht einige Spieler für einen neuen Verein verpflichten und mit der Lizenz von Pasching den „1.FC Spielgemeinschaft Pucking-Haid bei Ansfelden in der Nähe von Linz“ den sofortigen Aufstieg in die 1.Klasse planen.

Manchmal denk ich mir, ob es nicht besser wäre wieder abzusteigen!

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Mi

04

Jan

2012

Ist´s finster draußt, ist´s koid und stad...

Natürlich ist sie hart. Und lang. Und öd. Mühsam. ..anstrengend... lähmend…. Aber sind wir uns sich doch einmal ein bisschen ehrlich. Gebraucht haben wir sie schon getan! Diese Winterpause! Keine Angst, jetzt kommt sicher kein „ wasweißichwievieletagenochcountown“. Aber im Vergleich zum Vorjahr, nachdem wir gerade gegen Ende der damaligen Herbstsaison echte Kracherpartien á la Sturm Graz und Schallerbach ( wer´s nicht mehr weiß, es war ein 5:2-Sieg) gehabt hatten, kam die heurige Winterpause nicht gerade unerwünscht und unherbeigesehnt – was für ein Wort? – daher. Wöchentliche Frusttrationserlebnisse gab es nur noch an so manchen Glühweinständen, wenn der dort angebotene Trank eher Jorgi Heesters Speichelfluss glich als heißem genießbarem Wein. Man war mal richtig froh, wenn man nicht wieder auf den Platz gehen durfte, um sich mit einer ordentlichen Watschen im Gepäck wieder auf den Heimweg zu machen. Ganz ehrlich, die Herbstsaison der Vorwärts war ein bisserl so wie die erste Winterhälfte. Eh, war eh, aber auch schon nicht mehr. Natürlich findet man zum Trinken immer einen Grund, aber wenn es wöchentlich der selbe ist, wieder eine Niederlage, wird’s auch fad. So richtig viele Punkte wurden es ja nicht im Herbst. Einigen Klatschen am Anfang der Saison folgten zum Teil gute und punktebringende Matches, und man schwelgte schon wieder in Träumen über mögliche Szenarien, wie denn vielleicht eine klitzekleines Mitflüstern um den möglicherweise doch noch nicht völlig ganz abgeschriebenen Vielleichtaufstieg aussehen könnten. Doch dann kam es wieder knüppeldick und man schielte am Ende lieber auf diverse Nebenschauplätze wie Pasching, um sich keine Gedanken über die eigene vereinsbedingte Trostlosigkeit machen zu müssen. Ach ja Pasching, da ist doch was. So wie´s aussieht kommt uns da ein ernstzunehmender Abstiegskandidat abhanden. Möge sein und kommen, was wolle. Irgendwie werden die es sich wieder richten. Danke österreichische Fußballstatuten!

Leute, das wird ein hartes Frühjahr. Ohne den Teufel an die Wand zu malen, aber GAK auswärts und Klagenfurt daheim (bei unserer Heimstärke!!!!!). Das schaut nicht nach einem völlig stressfreien Start aus, und dann wird´s aber mal so richtig Essig! Aber vielleicht kommt unsere Vorwärts doch noch in Schwung, so wie der heurige Winter. Hoffen wir auf die zweite Halbzeit!

(E.H)

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Fr

21

Okt

2011

Workout einmal anders

Ich stand im Stau richtung Bindermichltunnel, hinter mir ein Auto das immer sehr nah an mich ran fuhr. Trottl, hab i mir gedacht, unterliess aber meine übliche , ich streck den Mittelfinger aus dem fenster und zeige ihm das er beim nächsten nah ranfahren meinen arsch in seiner fresse hat, geste.


Gott sei dank kann ich nur sagen, gott sei dank war ich zu hinich von der arbeit um eben der normalität freien lauf zu lassen.
Bei der nächsten Ampel dann fuhr der wagen rechts neben mir auf die andere Spur und hupte mich an. "was will er" mein erster Gedanke und mit bösem blick schaute ich aus dem beifahrerfenster und da sah ich ihn, lächelnd, winkend und voll guter Laune grinste er durch mein fenster. Ja er war es, El Capitano himself.

Fenster runter "was gibts?" fragte ich. "Naja ein Auto mit einem Ostblock Pickerl am Heck hat mein Interesse geweckt, da musste ich näher ran und mir ansehen wer aus dem sonnigen Osten hier lang fährt." Ein kurzes Plauscherl über den vollendeten Arbeitstag, bzw. bei Michi erst die halbe Miete des Arbeitstages, denn es stand Training der Vorwärts auf dem Programm".

"Na dann noch einen schönen Tag" sagten wir uns gegenseitig und schon brauste er davon. Ich blieb noch eine Weile stehen an der Kreuzung um diese Begegnung mit einem Helden zu verarbeiten und erst als dieser große Typ hinter mir aus seinem Wagen stieg liess ich die Kupplung schnalzen und fuhr voll Freude und Gelassenheit nach Hause in den schönen Osten!

 

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Do

01

Sep

2011

ein Spätsommergespräch mit dem Co

In Gratkorn habt ihr endlich angeschrieben. Was überwiegt, die Erleichterung über den ersten Punkt oder das Nachtrauern eines möglichen Sieges?

 

Vor dem Spiel wollten wir zumindest einen Punkt erreichen, aber nach dem Spiel· war die Enttäuschung schon groß, da wir eine gute Leistung boten, wir uns auch gute Chancen erarbeiteten und den Gegentreffer erst in der 87 min. kassierten.

 

Wie die bisherigen Ergebnisse zeigen, hatte man auch eine enorm schwierige Auslosung zu Beginn. Der GAK dominiert momentan die Gegner, unser Cupgegner Admira ist nach 6 Runden in der Bundesliga Zweiter. Weiß man eigentlich schon, wo man tatsächlich steht?

 

Diese 2 Teams waren uns in den Spielen klar überlegen. In den anderen Partien waren wir noch nicht über die volle Distanz „dabei“. Es fehlt meiner Meinung nach nicht viel, um ein Spiel auch zu gewinnen.


Trotz des suboptimalen Saisonstarts waren wieder über hundert Steyrer Fans in Gratkorn dabei. Kann das auch zur Belastung für die Mannschaft werden, der Erwartungshaltung der Fans gerecht zu werden?

 

Der Sport allgemein lebt von den Fans. Der Steyrer Anhang ist wirklich top und steht voll hinter dem Team. Es gibt aber auch Leute die sehr schnell und (fast) alles kritisieren und leider auch sehr persönlich dabei werden. Im Grunde aber beflügelt die Anwesenheit der Fans und das hat man nach Spielende in Gratkorn wieder gesehen.

 

Das Verhältnis zwischen den Spielern und Fans war in letzter Zeit nicht ungetrübt.· Mauschi musste sich offiziell auf der Homepage des SKV für seine Aussagen ASB entschuldigen. Verstehst du seine Reaktion oder müssen einige Spieler noch lernen, dass sie immer mehr ins Interesse der Öffentlichkeit kommen.

 

Die Sache mit Mauschi ist geklärt. Es ist aber schon so, dass sich einige Spieler wirklich Beschimpfungen übelster Art anhören müssen, welche auf einem· Sportplatz – wo auch viele Kinder als SKV Fans sitzen – nicht hingehören !

 

Mauschi verblüfft alljährlich das Publikum. Einen Stammplatz hat man ihm seit einigen Aufstiegen in höhere Ligen nicht mehr zugetraut. Trotzdem schafft er es immer wieder. Mangelt es an Alternativen bzw. was sind seine Qualitäten? Wir im Osten stehen jedenfalls auf Spieler, die alles geben.

 

Es hat nichts mit Mangel an Alternativen zu tun ! Mauschi· ist eben ein Typ der sich mit seinen Aufgaben steigert und wirklich immer 100% gibt, egal ob im Training oder im Spiel !

 

Im letzten Jahr wurde bei unserer Weihnachtsfeier Michi Mehlem die „Goldene Sichel“ für den wichtigsten Spieler der Saison überreicht. Wem würdest du heuer aus der Sicht eines Fans diese Auszeichnung zukommen lassen und warum?

 

Ich möchte keine Namen nennen, aber aus Sicht eines Fans würde ich einem jungen Spieler mit der Nr.20 die Auszeichnung geben. Er hat sich – seit er zum SKV gekommen ist - ·in vielen Bereichen unheimlich gut weiterentwickelt und es ist noch Platz nach „oben“ !

 

Wie sieht deine persönliche Karriereplanung aus?

 

Ich habe im Juni meine UEFA-A-Lizenz Prüfung erfolgreich absolviert. Derzeit bin ich als CO-Trainer dabei und mir gefällt die Arbeit sehr gut. Ich kann schon noch einiges als Trainer vom Trainer Glieder lernen. Wie lange man aber als Trainer bei einem Verein tätig ist, kann man leider nie wirklich voraussagen.

 

Wo siehst du dich und wo siehst du die Vorwärts in fünf Jahren?

 

Man weiß eben nie was sich im Trainergeschäft alles so ergibt, aber die RL ist für einen Trainer schon sehr interessant und den SKV sehen wir hoffentlich zumindest eine Klasse höher !

 

Und wo wird die Vorwärts ihre Heimspiele dann austragen?

 

Ich schätze mal an der Volksstraße

 

Sollte es jemals ein neues Stadion geben, wird man einen Platz für unsere Markise berücksichtigen müssen. Könntest du da ein gutes Wort für uns einlegen?

 

...auf jeden Fall !

 

Ansonsten können wir nicht garantieren, dass es nicht einen Platzsturm gibt.

 

…um so wichtiger ist es dann, einen Platz für eure Markise zu schaffen !!!· Wäre wirklich schade um den OSTBLOCK !

 

Vielen Dank für das Interview!

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Do

01

Sep

2011

„Die Nummer Zwei…..

…. in Graz seid ihr, die Nummer Zwei in Graz seid ihr!“, hallte es durch das hitzegeschwängerte Steyrtal, als der Mannschaftsbus des GAK auf der Autobahnraststätte St. Pankraz von vom Punktegewinn gegen Gratkorn euphorisierten Ostblocker in Richtung Steiermark verabschiedet wurde. Nun hatten die Grazer wahrlich noch mehr Grund zum Feiern – einen 5:2 Auswärtssieg erreicht man auch nicht alle Tage – doch die verwirrt dreinblickenden Kicker gaben schon ein amüsierendes Bild ab.

 

Gut, sieht man als Profi wahrscheinlich auch nicht alle Tage, dass ein mit Vorwärtsfans vollgestopftes Auto vier Runden um den Mannschaftsbus dreht, nur um diesen erniedrigenden Schlachtgesang intonieren zu können. Roland Kollman hat sich einstweilen mit ziemlicher Sicherheit die vierte Leberkässemmel in seinen austrainierten Körper gestopft, was zuvor zu einer elendig langen Warteschlange bei der Ausgabe der selbigen geführt hat. Entweder haben die noch keinen Ernährungsberater, oder alles bisher Gehörte ist nur Lug und Trug. Die Autobahnraststelle St. Pankraz verzeichnet jedenfalls einen Rekordabsatz dieses Einsermenüs, was nicht an den paar Vorwärtsfans lag.· Aber der Erfolg gibt ihnen derzeit Recht.
Und so ging es weiter Richtung heimwärts, wobei so mancher Umweg noch genommen wurde, um den Einwohnern diverser Dörfern während der Fahrt nochmals ihre ländliche Herkunft entgegen zu schmettern.· „Grünburg wir hören nichts und heidiheidiheidiho, Siernininger,…….söhne!“ durfte dabei nicht fehlen. So endet eine erfreuliche Auswärtsfahrt, bei der wir nicht nur den ersten Punktegewinn zu feiern haben, sondern sich am Ende des Tages wohl auch eine Deutscher Autofahrer etwas wundern wird. Wir wünschen ihm viel Spaß mit dem OSTBLOCK-Kleber auf seinem Audi. Das Berliner Kennzeichen macht die Sache sicher noch spannender!

 

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Mi

03

Aug

2011

... und so denkt man im Osten


Ostblockgeher, nicht zu verwechseln mit Osttribühnensteher, Peter J. über Wünsche, Visionen und Erinnerungen...

 

Die kommende Saison wird unvergesslich, weil...

...wir endlich dem Profifußball einen Schritt näher gekommen sind und· nicht mehr nach Micheldorf, dafür aber nach Graz, Klagenfurt...und· Allerheiligen fahren dürfen! Und das noch dazu mit einer jungen Truppe· und dem besten Trainer der Liga!

An die alte Saison werde ich mich lange erinnern, weil...

...weil wir gegen den österreichischen Meister ein Unentschieden nach· 90 Minuten erreicht haben. Somit sind wir auch ein bisserl Vizemeister.

Dein größter Albtraum...

...Franz Grad, Frank Stronach und der Dosenmann steigen beim SKV ein· und versprechen uns die Championsleague. Ein Jahr später wird der Klub· nach Kärnten verkauft und heißt RB Magna Villach powert by Friends on· the Road.

Drei Wünsche frei...

...keine Abstiegssorgen, Bierstand im Osten, Pokalderby gegen den· Linzer Stolz des Hoamatlandes.

Lieblingsspieler im aktuellen Team...

...Manfred "Mauschi" Rabenhaupt. Mauschinho in die Bundesliga!

Lieblingsspieler aller Zeiten...

...Sir Radan Lukic.

Lustigster Fanchoral der letzten Saison...

..."Wir bauen eure Traktoren, ihr Bauern!"

Das schau ich mir nicht mehr an! Das müsste passieren, damit ich nicht· mehr ins Stadion gehe...

...eine reine Sitzplatzarena im Norden der Stadt, Leichtbier,· Sojawürschtel und gesponserte Eckbälle.

Im Stadion brauche ich nur Wurst, Bier und...

...eine Markise!

Was unserem Klub fehlt ist...

...ein eigenes Trainingsgelände.

Meister wird diesmal...

...der GAK. Tradition verpflichtet.

Oder vielleicht doch...

...Allerheiligen? Wo liegt das eigentlich und wo ist dann Allerseelen?

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Di

02

Aug

2011

So denkt man im Süden...


Wie sieht der Südchaot Philipp die alte und die neue Saison, seine größten Wünsche... . Das große Frage und Antwort Spiel mit dem Urgestein des V12 Motors, dem Südchaos, der Steyrer Fanszene.


Woran wirst du dich von der letzten Saison ewig erinnern?


Auf jeden Fall an das Spiel gegen Sturm mit einer sehr schönen Choreo, tollem Support und vor allem einer großartig kämpfenden Mannschaft. Irgendwie war das Spiel ein Schritt in eine neue Ära für die Vorwärts und auch ihre Fans.

Alles in allem gab es aber eine ganze Handvoll Höhepunkte, der unglaubliche Meistersupport, eine wirklich schöne Meisterfeier, unsere Fahrt nach Berlin und, und, und...

 

Was macht die kommende Saison unvergesslich?

Unendlich lange Auswärtsfahrten.


Mein Verein ist der beste, weil....

Das ist für mich nicht argumentierbar, weil Gefühlssache und keine Frage von Vor- und Nachteilen. Eines jeden Verein ist für ihn der beste und so soll es auch bleiben.

Was muss passieren, damit du nicht mehr zu Austria Klagenfurt-Spielen gehst?

Ich nehme an du meinst Vorwärts-Spiele gegen Klagenfurt? Entweder wir spielen nicht mehr in der selben Liga oder Freund Konkurs schaut wieder mal in Kärnten vorbei.


3 Wünsche frei:

- Ein Stadion wie das der Union Berlin an der Volksstraße

- Viele neue Gesichter, die sich für die Fanszene der Vorwärts engagieren wollen!

- Trotz Arbeit und Studium jedes Spiel in der kommenden Saison zu sehen.

Dein größter Albtraum:

Ein Red-Bull-Szenario in Steyr.

Lustigster Fangesang der letzten Saison:

Dürfte wohl im Bus nach Bad Ischl entstanden sein :-)

Wenn´s am Platz kein........ gibt, dann geh i wieder ham.

....keinen Stehplatz.

Meister wird:

Den Aufstieg wünsche ich dem GAK, Meister wird aber dennoch wer anderer.

Wer muss runter?

Pasching..

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Mi

20

Jul

2011

…hab selber viel bessere Chancen vergeben

Die Sommerpause ist mehr oder weniger überstanden und der Ostfunk hat die Antennen wieder ausgefahren. Erinnerungen an die alte Saison, Erwartungen an die neue Saison, Ideen zur Kaderverstärkung, Bosna und Veltins,... den Ehrenanstoß der Interviews bekommt niemand geringerer als unser Euroedi.

 

Die abgelaufene Saison war mitunter eine der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte des SK Vorwärts Steyr. Immerhin gab es im ganzen Jahr nur eine Niederlage, dem gegenüber standen haufenweise Siege und tolle Cuppartien. Welches Spiel wird dir am besten in Erinnerung bleiben?

 

…Die drei Cupspiele St. Pölten, St. Andrä und Sturm Graz

 

Von den Fans wurde der Titel nicht nur gewünscht, sondern auch erwartet. Hattest du als Trainer manches Mal das Gefühl, ihr könntet die Erwartungshaltung der Zuschauer nicht erfüllen?

 

…Ich hab ja auch vor der Meisterschaft klar gesagt, dass unser erklärtes Ziel der Titel ist, Garantien gibt’s im Sport sowieso nicht.

 

Eine Szene aus dem Cupschlager gegen Sturm. Lindorfer erkämpft sich kurz vor Spielende den Ball und steht alleine vor dem leeren Tor. Der Torjubel bleibt den Fans allerdings im Hals stecken, Lindorfer jagt den Ball drüber. Was hätte der Klassestürmer Euroedi anders gemacht?

 

…hab selber viel bessere Chancen vergeben.

 

Du wurdest damals vom deutschen „Spitzenklub“ Schalke vom Fleck weg verpflichtet, obwohl ihr im UI-Cup-Halbfinale mit Pasching gegen die Blauen torlos bliebt. Hast du ihnen was bezahlt oder gefielst du der damaligen Frau des Managers Rudi Assauers so?

 

          …war wahrscheinlich von beiden etwas.

 

Hast du heute noch Kontakte zum Meister der Herzen?

 

…ja

 

Obwohl die BW Linz aufgestiegen ist, scheint die RLM attraktiv wie selten zuvor. Langsam aber sicher arbeiten sich Traditionsvereine wie der GAK, Vorwärts und Leoben, und in anderen Ligen Austria Salzburg, Wattens und Wr. Sportclub wieder nach oben. Ist einem das als Trainer eigentlich egal, bei welchem Club man arbeitet, oder ist man eher stolz, für einen richtigen Traditionsverein arbeiten zu können?

 

…ich bin sehr stolz für die Vorwärts arbeiten zu dürfen, man muss aber auch sagen, was der Herr Präsident mit seiner Art den Klub zu führen, geleistet hat, ist enorm. Tradition kann man nicht unterkriegen, man siehts ja an den Fans.

 

Die RLM startet am 2. August mit einem richtigen Kracher. Viele Steyrer können es kaum erwarten, die Mannschaft gegen den GAK nach vorne zu pushen.· Du hast insgesamt 117 Tore für den GAK erzielt, es wird aber sicher keine Willkommensgeschenke für die Roten aus Graz geben?

 

…Der GAK geht als selbsternannter Titelfavorit in die Meisterschaft, ich denke aber, dass wir im eigenen Stadion gewinnen werden.

 

Wie schaut die Zielsetzung für das kommende Jahr aus?

 

…Wir werden die Ziele erst nach einer gewissen Zeit benennen, es wäre meiner Meinung nach zu früh, man muss warten, wie sich die Neuen integrieren.

 

Der Kader wurde hauptsächlich mit jungen Spielern aus Waidhofen verstärkt. Auffällig, dass kein Stürmer dabei ist. Wir hätten da noch einen Geheimtipp für dich. Peter „die Natter“ Kramlinger, Kopfballungeheuer und schussstark. Einziges Problem ist wohl das Einhalten des Zapfenstreichs, oder siehst du das nicht so eng?

 

…Wir haben mit dem David Klug einen sehr jungen Stürmer mit großem Potential verpflichtet. Nach seinem Kreuzbandriss werden wir allerdings noch ein wenig Geduld aufbringen müssen.

 

Nach dem wenig erfolgreichen Abschneiden im letzten Cupjahr, erwartet der gemeine Fan im Osten eine exorbitante Leistungssteigerung in diesem Bewerb. Es wird Zeit für Europa, die Fans wollen nicht mehr länger warten. Wie sieht dein Masterplan zum Cupsieg aus?

 

…Wenn wir jedes Cupspiel gewinnen, sollte es nicht so schwer werden.

 

Dann kommt es zum ersten Euroleague-Qualispiel am Vorwärtsplatz, oder lieber doch in einem neuen Stadion. Deine Meinung zur Stadiondiskussion, aber Vorsicht, Fan hört mit!

 

…Ich denke, dass die Trainingssituation für die Spieler schlecht ist, für den Nachwuchs schlecht ist, und dass sich etwas ändern sollte. Mit der Kooperation mit ATSV bieten wir 3 Mannschaften· bessere Bedingungen. Meiner Meinung sollte man versuchen eine Trainingsstätte zu errichten oder zu adaptieren, die ausschließlich der Vorwärts zur Verfügung steht.

 

Kannst du die Haltung der Fans verstehen, die einfach lieber auf eine „Old-School-Platz“ gehen, als in eine 0815-Plastikarene a la Ried, Hoffenheim usw.

 

…ja, das ist Tradition. Aber einen Mann an den Pranger zu stellen, der hauptverantwortlich ist, wo die Vorwärts heute ist, finde ich nur schwach.

 

Andererseits muss man natürlich sagen, dass ein Stadion ohne Zäune, einen Platzsturm des Ostblocks vereinfachen würden, weil drüber kommen tut von uns keiner mehr!

 

…Wenns nach mir ginge würde ich die Zäune im Vorwärts-Stadion entfernen lassen, das meine ich ganz ehrlich.

 

Vielen Dank Edi für das Interview, zum Abschluss noch ein kurzer Wordrap:

 

Veltins: Bier

Bradl bei Hasis: Tradition

Roman Kienast: Stürmer

Borussia Dortmund: Zecken

Euro-Edi: geile Zeit

Ostblock: Rot

Endrang in RLM:

Rudi Assauer: Spaß

Bosna: 01 hundert

Sonnenschutz: Strohhut

Volxstraße: Vorwärts

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Fr

27

Mai

2011

Interview mit einem Kapitän


Vor dem ersten möglichen Entscheidungsspiel nahm sich Fussball Guru Erich H. unseren Capitano zur Brust und ließ ihn Rede und Antwort stehen. Mit absolutem Fokus auf Tatsachen gab es keine Scheue vor Peinlichkeiten...

 

Mike, du wurdest im vergangen November bei der Weihnachtsfeier des Ostblocks nach einer fairen Internetabstimmung mit der „Goldenen Sichel“ als Spieler der Saison ausgezeichnet. Sicher deine erste Auszeichnung, möchtest du diesen Titel im heurigen Jahr verteidigen?


"Ja natürlich, ich werde alles daran setzen um diesen Preis zu verteidigen, die Konkurrenten sitzen mir eh schon im Nacken!"


·Dazu müsstest du aber von Trainer Glieder regelmäßig eingesetzt werden, was nach dem letzten Sieg gegen Donau ohne dich doch etwas fragwürdig erscheint. Aber der Meistertitel mit der 1b ist ja auch noch möglich.


"Die Spiele davor haben wir auch mit mir gewonnen oder unentschieden gespielt. Ich glaube schon mit meiner Präsents am Platz einen Teil für den Erfolg der gesamtem Mannschaft beitragen zu können. Vielleicht hätten wir mit mir 8:0 gewonnen 4x Mehlem. Meister in der 1b ist auch ein schöner Erfolg für den Verein u. der Mannschaft."

Spaß bei Seite, bleibst du der Vorwärts treu?


"Die Gespräche verliefen eigentlich ganz gut, ich denke schon, dass ich bleiben werde.… "

Was muss sich nach dem (wahrscheinlich sicheren) Aufstieg in die Regionalliga in Steyr noch alles ändern?


"Die Trainingsbedingungen (außer wir sind im Stadion) sind teilweise eine Farce, Trainingsplätze werden oder können nicht bewässert werden und werden auch nicht ordentlich gepflegt. Das liegt auch daran, dass der Verein keine eigenen Plätze hat, die man eben optimal betreuen könnte. In der Hinsicht muss sich jedenfalls etwas ändern, egal ob Oberösterreichliga oder Regionalliga. Es sollte sich auch der Verein ein Beispiel an ManUnited (Fan-Shops) nehmen, da der Ansturm auf die „Ostblock“ Fanartikel kaum zu bremsen ist!"

Wie siehst du die Zukunft der Fanszene in Steyr? Immerhin gab es gegen Donau nach einigen vergebenen Chancen vereinzelte „Vorstand und Glieder raus“ Rufe. Auch wurde von Seiten des Ostblocks ein Platzsturm in Erwägung gezogen, welcher aber nur aufgrund des überdurchschnittlichen Alkoholkonsums und des zu hohen Gewichts aller Beteiligten verhindert werden konnte. Im Gegensatz zum Hanappi-Stadion sind in Steyr ja auch überall Zäune, zu Recht?


"Die Mauer muss weg ! Man kann den Zaun ja auch niederwalzen (soviel zum Gewicht einiger Beteiligten). Grundsätzlich finde ich den Zaun gut, was würden den die Fans sonst machen, sollte auf Grund eines nicht so spannenden Spiels das Spiel „Becher übern Zaun“ nicht möglich sein ;-)"

Beim letzten Spiel wurdest du im Block gesichtet? Wäre das Fandasein nach Beendigung deiner Karriere etwas für dich, oder schlägst du lieber die Trainerlaufbahn ein?


"Was ich nach meiner aktiven Laufbahn im Fußball mache, weiß ich noch nicht. Ich bleibe dem Fußball auf jeden Fall erhalten. In was für einer Funktion ist noch ungewiss. …"

·Wobei als Spielertrainer könntest du dich dann wenigsten auch immer selber aufstellen!


"Oder auf die Tribüne verbannen..."

Wieder zum Fußball, wann ist die Meisterschaft endgültig entschieden?


"Wenn es punktemäßig nicht mehr möglich ist, dass uns jemand einholt. Ich hoffe bald.…"

Gibt es schon Pläne für eine Meisterfeier? Autocorso durch Münichholz, Meisterteller am Rathausbalkon, oder einfach nur Bier mit Mauschi und Co?


Ein „wegsprengen“ mit Mannschaft und Fans würde auch reizvoll sein und dann über den Stadtplatz flitzen! Spaß bei Seite, es wird sicher etwas für Fans und Mannschaft organisiert, wenn es so weit ist.

Zum Abschluss noch einen kurzen Wordrap

Meister
Vorwärts Steyr

Flutlichtausfall

Wenn der Floh zu hoch ausschießt!
LASK
Abgestiegen ………

DDR
Deutsche Demokratische Republik von 1949 bis 1990

Glieder
Trainer

Mauschino
Noch nie gehört! Meint ihr den „Horstl“;-)

Traritrara, da
Schierhuber

Halli,hallo, da
Berger Floh

Ostblock
Kult und unterschätzt

HUMPA
Nicht weg zu denken. Danke SÜD !!


Danke Mike für das Interview. Und alles Gute am Sonntag gegen ATSV Stein!
Ich freue mich euch ALLE dort zusehen!!!!

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So

17

Apr

2011

Der gemeine Mann ist ein Kind

Und er ist es gerne. Am liebsten würde er es wahrscheinlich immer sein. Die Verwandlung vom soliden, brav arbeitenden Mann zum Kind verläuft schnell und ohne große Vorwarnungen. Man hänge im ein paar Schals um, stecke ihn in ein Fußballtrikot seiner Lieblingsmannschaft und verfrachte ihn dann in einen Bus gemeinsam mit 50 Gleichgesinnten. Ach ja, Alkohol sollte als Zutat nicht vergessen werden. Wobei uns doch allen bekannt ist, dass sich Alkohol und Kinder nicht vertragen. Schwamm drüber, ganz ohne geht´s halt auch nicht. Wenn dann noch die Fahrt mit besagtem Bus fast zwei Stunden dauert, dann will man sich den Dodl, der danach in zum Beispiel Ischl aussteigt, eigentlich gar nicht vorstellen.· Lieder werden gegrölt, in Anfällen völliger geistiger Umnachtung neu kreiert und der kaiserlichen Landbevölkerung vor den Latz geknallt...

 

Wobei „Singvogelmörder, ihr seid nur Singvogelmörder“ und „Wir bauen eure Traktoren ihr Bauern“ noch zu den harmlosen und jugendfreien Chands· dieser Auswärtsreise gehörten. Manches, was da so gesungen wurde, getraut man sich heute, im wieder nüchternen Zustand, nicht einmal denken. Und trotz aller Unverschämtheiten und Peinlichkeiten wurde man in der Kaiserstadt zu Ischl relativ freundlich und wohlwollend empfangen. Da hat man dann sogar ein bisschen Mitleid mit dem Ordner bekommen, dem das alles ein wenig abgeht auf den Dorffußballplätzen der OÖ-Liga. Übrigens, besagter Ordner ja eigentlich selbst ein Kind, weil von Steyr nach Ischl mit dem Taxi (nach dem glorreichen 4:3 Sieg des SKV im Herbst) zeugt jetzt auch nicht gerade von erwachsener Intelligenz. Aber das hat was, und schon war mir die Glatze einen Stock unter uns richtig symphytisch.· Aber nun zum Spiel: „Scheiße“
Also wieder selbst rein in den Bus und Bier rein in mich. Herrlich. Kind was willst du mehr! Ab Kremsmünster· bleibt der Heimweg nur noch bruchstückhaft in Erinnerung. Die letzten Meter wird ich wieder munter und muss feststellen, dass mich dieser schei.. Bus nicht bis nach Hause gebracht hat und ich tatsächlich noch gegangen bin. Da fällt mir auf, dass ich immer noch singe! Rein bei der Tür, Frau noch munter und die Frage: „Und wie war´s?“ „Jo eh eigentlich ganz nett, gute Nacht!“

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Di

05

Apr

2011

„Wenn das Wörtchen wenn nicht wär“

Ja, was wäre wohl gewesen, hätten Lindorfer, Schierhuber und Mehlem ihre Chancen bereits in der ersten Halbzeit verwertet? Was wäre gewesen, wenn diverse Bengalen die die Sicht unseres Flos tatsächlich behindert hätten, oder gar die des Schützen der völlig misslungen Scheißflanke. Wenn Lindi den Stanglpass zum vermeintlichen 2:4 nicht á la Maierhofer vergurkt hätte, was wäre gewesen?

 

Was wäre gewesen, wenn unser Trainer, den wir alle natürlich sehr schätzen und über den wir jetzt sicher keine „Dico-Trainerdiskussion“· über den Zaun brechen wollen, da es dem Edi nicht fair gegegnüber wäre, ihn mit Dico zu vergleichen, aber was wäre wohl gewesen, hätte er nicht in Minute 92 eine zumindest interessante Auswechslung vorgenommen?

Wahrscheinlich hätten wir die drei Punkte aus dem Weideland der vorstädtischen Provinz mitgenommen und wahrscheinlich wäre die Heimreise der OSTBLOCKER wesentlich abwechslungsreicher ausgefallen! Zurück zum Start, Samtag, 12.45 Uhr, Treffpunkt Volxstraße, Vorwärtstreff. Der sportlich aktive Teil des Ostblock kommt zur ersten offiziellen „Auswärtsfanradfahrt“· zusammen. Ausgestattet mit diversen Fanuntensielien, Bengalen, welche später noch zu einer Perlustration der Sierninger Dorfgendarmen führen werden, Bier und natürlich Fahrrädern, kann man dem Startschuss zur ersten Etappe kaum erwarten. Ach ja, bevor es nicht erwähnt wird, zwei Ostblocker trugen doch tatsächlich einen „MabistduschwulSturzhelm“.· Sofort setzt sich eine Ausreißergruppe angeführt von Bummerlhaus und Erich H. ab und kann den mühsam herausgearbeiteten Vorsprung bis zum Ende des Leitnerberges halten. Dann müssen sie dem anfangs hohen Tempo Tribut zollen und sich wieder in das Hauptfeld einordnen. Doch schon bald darauf muss der mit seinem Rennrad als Favorit gestartete Higi aufgrund technischer Defekte aufgeben, wer kann sich nun das gelbe Trikot in Sierning sichern? Eisenbahnhaltestelle Unterhimmel, erste Pause! Immerhin, 10 harte und kräfteraubende Minuten hatte das Feld schon hinter sich gebracht und endlich stößt auch Vorwärtsgeist dazu. Eiskalt nutzt er die Verwirrung der anderen aus und setzt sich sofort an die Spitze.· Es dauert unerträglich lange, schweißtreibende 200 Meter, bis er vom Verfolgerfeld, welches sich kaum vom Hauptfeld unterscheidet, geschluckt wird. Doch das schwierigste und gefürchtete Teilstück steht jetzt erst bevor. Alpe de „Queng“. Schon der Name alleine lässt die radelnden Ostblocker den kalten Schauer über den Rücken jagen, doch aufgegeben wird heute nur ein Brief – Ok, 5 Euro ins Phrasenschwein! Am Gipfel hat sich das Feld doch beträchtlich in die Länge gezogen, man entschließt sich aber dann zu einer Bummeletappe und wartet zusammen. Die letzten Kilometer verlaufen dann radfahrtechnisch relativ unspektakulär. Singend und grölend, besser gesagt grölend und grölend, oder grölend und röchelnd nähert man sich dem Ziel. Einen wirklich steilen, und wenn ich wirklich steil sage, dann meine ich wirklich steil, Abstieg später gestalten sich die letzten 400 Meter Schotterstraße zu einer wahren Triumphfahrt. Angeführt von Eaststand, der übrigens während der Fahrt gefühlte 4 Bier getrunken hatte, und roten Bengalen werden wir von der Dorfpolizei empfangen und natürlich sofort durchsucht. Immer wieder lustig dieses Schauspiel, aber wir sind ja auch so richtig gefährlich und gefürchtet. Also rein ins Stadion mit dem Gefühl heute ein fades, völlig zerfahrenes, sommerlich heißes 0:0 zu erleben.
Also, was soll ich sagen. Hätten Lindorfer, Schierhuber und Mehlem ihre Chancen bereits in Halbzeit Eins verwertet, hätte………·· ,

wäre Eaststand mit Sicherheit mir mehr als lächerliche sechs Bier wieder heimgeradelt, wären die meisten von uns heute noch nicht zuhause, wären wir weiterhin souveräner Tabellenführer und wären einfach mit einem besseren Gefühl heute zur Arbeit gegangen.

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Mo

28

Mär

2011

Nüchtern - ein Selbstversuch

... ...

Jetzt ist es also soweit. Endlich wieder Fußball im Stadion, endlich wieder Stimmung, der Geschmack der Bosna und...kein Bier. Fastenzeit, Alkoholabstinenz: Endlich mal den Körper entgiften, ein paar Kilos verlieren, sich wieder fitter fühlen...deshalb: KEIN BIER! Am Fußballplatz. Wie soll das gehen?

Die Symbiose zwischen Gerstensaft und Fußball ist ungefähr so alt, wie das Spiel selbst. Stehplatz, Bier und Bosna, das ist für mich Fußball in Steyr, wie soll ich nur ohne diese Komponenten den Samstag schaffen?

 

Ich versuch's und gehe, wie immer, eine halbe Stunde vor Anpfiff ins Stadion. Klassisch konditioniert, bewege ich mich unweigerlich zum Bierstand beim Eingang und gustiere im Angebot der Kracherl und Zuckerwasser. Meine Wahl fällt schließlich auf einen Almdudler gespritzt, was die Schankbeamtin dazu veranlasst mir einen süßen Spritzer herzustellen!? Der Teufel schläft also nicht! Ich bin standhaft, lehne das Getränk (mehr oder weniger) bestimmt ab und erhalte nun meinen Softdrink. Hmmm. Lecker..., auf in den Ostblock.


Bummerlhaus und Erich H. stehen mir alkoholabstinent bei und verbringen mit mir einen „Mineralwasser-und-Kracherl-Nachmittag“. Der Rest des Blocks verfällt wie üblich der Trunksucht, was mich heute etwas anekelt...aber egal: Das Spiel ist gut, die Stimmung ist in Ordnung, der Ostblock gut gefüllt und nach einer halben Stunde drängen sich alle unter die Markise, weil es zu regnen beginnt. Jetzt erst bemerke ich die Bierfahnen der umstehenden Ostblocker und streng genommen ist wohl das Einatmen der biergeschwängerten Ostblockluft schon ein bisserl Fastenbrechen. Nach einem weiteren Almdudler und einem Mineral bemerke ich ein interessantes Phänomen: Ich trinke die gleiche Menge Flüssigkeit wie bei einem „normalen“ Match, blöd ist nur, dass sich nicht der gleiche Effekt einstellt. Ich bin ein bisserl ruhiger und nicht ganz so sangesfreudig, bekomme allerdings entschieden mehr vom Spiel mit. Ich bemerke die Vorstöße von Kerschi, bewundere die Defensivarbeit von Danninger und freue mich, dass Flo unseren Schal ins Tor hängt. Ich führe nette Gespräche mit meinen Blocknachbarn und unterlasse die obligatorischen Schmährufe in Richtung Linienrichter....

...mit zunehmender Spieldauer werde ich allerdings emotionaler: Die Trauner beginnen mich zu nerven und ich beschimpfe zur Sicherheit den Linienrichter dann trotzdem. Und alle gegnerischen Spieler, die im Umkreis von 20 Metern herumfleuchen. Und den gegnerischen Zeugwart. Und den Schiri. Und... Ausgezeichnet, es funktioniert! Ohne Bier! Ich bin in Stadionstimmung! Zur Feier des Tages ordere ich ein neues Mineralwasser.

Jetzt noch nach Sierning (wie's ausschaut mit dem Fahrrad, wegen der Fitness...) und dann zu Hause Weißkirchen. Aber dann geht’s am Palmsamstag gemeinsam mit dem Südchaos nach Bad Ischl. Und dann ist die Fastenzeit aber sicher vorbei, weil wer soll das sonst aushalten.

Wie ich mich auf's Salzkammergut freu'....

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Mi

08

Dez

2010

zu Besuch bei...

...Helga und Hasi.

Es sind die kulinarischen Fragen des Stadionbesuchs die uns im Ostblock seit Jahren immer wieder quälen:·· Wird ausreichend Bier vorhanden sein? Wenn ja, wer holt mir eines? Bekomme ich endlich das Bosnarezept, um bei der sonntäglichen Grillerei zu brillieren? Geht irgendwann der Traum vom Bierstand im Osten in Erfüllung?....

Um diese und andere Fragen zu klären machten sich Genosse Bummerlhaus und Genosse Vorwärtsgeist auf den Weg, um an der Quelle des lukullischen Genusses nachzufragen: Bei Helga und Hasi! Seit 10 Jahren kümmern sich die Beiden um Speis und Trank am Vorwärtsplatz und stehen nahezu rund um die Uhr für den SKV zur Verfügung.

 

...Helga und Hasi.

Es sind die kulinarischen Fragen des Stadionbesuchs die uns im Ostblock seit Jahren immer wieder quälen:·· Wird ausreichend Bier vorhanden sein? Wenn ja, wer holt mir eines? Bekomme ich endlich das Bosnarezept, um bei der sonntäglichen Grillerei zu brillieren? Geht irgendwann der Traum vom Bierstand im Osten in Erfüllung?....

Um diese und andere Fragen zu klären machten sich Genosse Bummerlhaus und Genosse Vorwärtsgeist auf den Weg, um an der Quelle des lukullischen Genusses nachzufragen: Bei Helga und Hasi! Seit 10 Jahren kümmern sich die Beiden um Speis und Trank am Vorwärtsplatz und stehen nahezu rund um die Uhr für den SKV zur Verfügung.

Frau Helga, seit dem Wiederbegin kann ich mich nicht erinnern, dass ich sie bei einem der Spiele nicht irgendwo hinter der „Budl“ gesehen habe – wie und wann kam es dazu?

Helga: Zuerst einmal bin ich einfach nur die Helga, so sagen alle zu mir einfach nur Helga. Tja wie kam es dazu, mein Mann der Hasi hat mich damals gefragt ob ich ihm beim Spiel gegen Maria Neustift nicht helfen könnte.

Hasi: es war das erste Spiel nach dem Wiederbeginn – da waren 3000 Zuschauer – das hätte ich ohne der Helga nicht geschafft. Wie es dazu kam, naja wir, der Vorstand und ich saßen genau hier an diesem Tisch und haben überlegt wie es mit der Kantine weitergehen soll und alle haben den Kopf eingezogen…. Naja so bin ich sprichwörtlich wie die Jungfrau zum Kind gekommen – denn mit der Gastronomie hatte ich abgesehen vom „Gast sein“ bislang nichts zu tun.

·

Ihr macht das alles Ehrenamtlich – kann man hier von einer Art Liebe zum SKV sprechen?

Hasi: Ich wurde 1954 von einem Freund mit am Platz genommen und seither bin ich Fan des SKV, das wurde mit der Zeit immer mehr, mittlerweile gibt’s für mich nur mehr 2 Farben – rot und weiß. Das mit der Gastro war am Anfang richtig harte Arbeit, wir haben wirklich bei null angefangen und mussten uns alles aufbauen. Mittlerweile sind wir der größte Bierabnehmer in Steyr und Umgebung und so mancher Lieferant würde sich wünschen mit uns ins Geschäft zu kommen.

Helga: Ich habe zwar vom Fußball keine Ahnung aber es macht mir einfach Spaß und wenn man etwas begonnen hat· dann macht man es auch fertig. Wenn bei einem Spiel jemand nach einem Schlecker fragt und sich freud, dass man bei uns auch soetwas bekommt, dann freue ich mich doppelt – es zeigt mir alles richtig gemacht zu haben.

Da Hasi für einen kurzen Moment hinter die Bar musste nutzten wir die Möglichkeit zu folgender Frage an Helga.

Die aktuelle Mannschaft ist ja eine sehr sympathische Truppe – haben sie einen persönlichen Liebling?

Helga: Absolut nein, es könnten alle meine Söhne sein, jeder einzelne für sich vom Trainer bis zum Tormann, alle sehr höfliche nette junge Männer.·

Im Moment müssen wir Fans· ja die Winterpause durchstehen – was machen sie mit der vielen Freizeit die sie dadurch haben?

Beide schmunzeln

Hasi: Natürlich ist es im Winter etwas ruhiger, aber wir haben deshalb nicht weniger Arbeit, im Moment ist der Weihnachtsmarkt – wir haben bisher schon ca. 500 Liter Glühmost benötigt.

Helga: Ja der Weihnachtsmarkt wird auch von uns betreut, Getränke, Häferl … Aber genau hier sieht man wieder was· der SKV ist – alle helfen mit auch die Spieler schenken aus – eine große Famile.· Naja und morgen z.B. haben wir die ganze Mannschaft zum Wildessen eingeladen.

Hasi: Unsere Freizeit – die richtet sich schon lange nach der Vorwärts, wir verschieben unseren Urlaub mindestens 3 Mal bis wir dann endlich fahren und dann brechen wir ihn meistens ein zwei Tage früher ab da es schon wieder etwas zu tun gibt. Eigentlich wollten wir nach Ungarn fahren aber das ging jetzt nicht.

Helga unterbricht und meint "… gegangen wäre es schon…"

So wie das alles klingt scheint die Gastro des SKV ein großer Broken zu sein – welchen zeitlichen Aufwand stellt das für euch dar?

Helga: Es ist ein Full Time Job, wir kommen zwischen acht und neun in der früh und beginnen mit den Vorbereitungen. Zum einen müssen wir schon am Donnerstag mit den Vorbereitungen für die Heimspiele beginnen – Weckerl, Semmel, Wurst, Schnitzel, der VIP Bereich, Bestellungen bei Lieferanten, Einteilung des Personals. Bei Heimspielen sind min. 20 Personen nur im Gastrobereicht tätig – das wird alles von uns organisiert. Zum anderen haben wir während der Woche noch weitere Gäste die immer wieder gerne kommen und bei uns essen, das muss alles vorbereitet werden.

Als langjährige Platzbesucher wissen wir, dass es hier die besten Bosner gibt – ist das ein Geheimrezept oder dürfen wir dieses erfahren?

Helga: Das freut mich wirklich sehr wenn man bei uns die besten Bosner bekommt, das Rezept ist kein besonderes Geheimnis , das was halt so in eine Bosner gehört Zwiebel, Ketchup, Gewürz …

Hasi: Ganz wichtig ist die Auswahl der Würste – die dürfen nicht zu dick und auch nicht zu dünn sein· - am besten ist es wenn aus einem Kilo 12 Würste herausgehen.

Wie die 90 min für die Mannschaft verlaufen sehen wir immer, aber wie sehen eure 90 min aus?

Helga: Vom Spiel bekomme ich nie was mit, Tore bekomme ich nur mit wenn diese Musik gespielt wird. Bei mir leutet in einer Tour das Telefon und ich muss dann zusehen, dass Hasi alles erledigt. Eines haben die Spieler und ich gemeinsam, ich bin vor den Spielen meistens etwas aufgeregt ob alles klappt und wenns dann vorbei ist bin ich meistens ein bisschen stolz, dass alles gut gegangen ist.

Hasi: beim Sturm Spiel habe ich genau fünf Minuten gesehen. Es hat ´keiner mitbekommen aber wir hatten 45 min lang keinen Strom und mussten teilweise das Bier mit Taschenlampen ausschenken. Aus Angst, dass das Flutlicht auch ausfallen wollte ich selbst nichts machen und habe auf den Elektriker gewartet – ich habe glaub ich genauso geschwitzt wie unsere Burschn.

Seit ca. einem Jahr gibt es nun den Ostblock – habt ihr selbst schon etwas davon mitbekommen?

Helga: Natürlich haben wir das mitbekommen, vor allem die Markise ist echt spitze.

Hasi: Ja ihr und eure Markise – das ist echt super. Nachdem ihr jetzt schon relativ viele seit habe ich schon überlegt einen zusätzlichen Bierstand zu eröffnen – unterhalb des RTV Turmes würde sich gut anbieten.

Wenn sie im Zusammenhang mit dem SKV einen Wunsch frei hätten – wie würde dieser aussehen?

Helga: ich möchte ,dass alles so bleibt wie es ist.

Hasi: Ein eigener Trainingsplatz damit auch unser Nachwuchs ordentlich trainieren kann.


Und wir wollen, dass Helga und Hasi noch lange im Dienste des SKV für unser leibliches Wohl sorgen! Ein herzliches Dankeschön aus dem Osten für euren Einsatz um unsere physische Versorgung!

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Mo

29

Nov

2010

and the sickle goes to....

Die Weihnachtsfeier von Torpedo Ennsquai bietet nach glanzvollen Roben und·großartigen Ehrungen der Torpedo Kicker eine weitere Sensation. Nach mehrwöchigem online Voting wurde Ostblocks Spieler des Jahres ermittelt. Der Gewinner Michael „il capitano“ Mehlem wurde mit der „Goldenen Sichel“ ausgezeichnet.

 

Die Weihnachtsfeier von Torpedo Ennsquai bietet nach glanzvollen Roben und·großartigen Ehrungen der Torpedo Kicker eine weitere Sensation. Nach mehrwöchigem online Voting wurde Ostblocks Spieler des Jahres ermittelt. Dem Gewinner Michael „il capitano“ Mehlem wurde die „Goldene Sichel“ ermittelt.

 

Diese einzigartige Trophäe ist ein Wanderpokal mit dem von nun an jährlich „Ostblocks Spieler des Jahres“ ausgezeichnet wird. Der sichtlich stolze Gewinner Michael Mehlem meinte dazu „Ich bin wirklich stolz darauf und freue mich sehr über diesen besonderen Preis“.

 

In fast genau einem Monat schreiben wir das Jahr 2011 und damit beginnt erneut das Rennen um die „Goldene Sichel“ – wer wird sie holen, Mauschi, Flo, der Kurze oder gibt es gar eine Titelverteidigung durch „il capitano“?

Wir gratulieren unserem Kapitän und freuen uns auf ein spannendes neues·Fußballjahr

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Mo

15

Nov

2010

Europas erste Fanmarkise!

...ohne Worte...

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Do

11

Nov

2010

Nachfreude

Der restliche Tag verlief dann bis zum Spiel eigentlich ganz nach Plan

 

16.15
bedingt durch den Heimweg komme ich beim Stadion vorbei und sehe schon die eine oder andere Gruppe aus Graz, abgesperrte Straßen, Polizei,… man merkt, dass hier etwas los ist und verspürt nahezu ein Knistern in der Luft– eine unglaubliche Stimmung ist.

16.30 - 17.15
Essen, duschen, mentales Vorbereiten, Meditation um alle übersinnlichen Kräfte und Götter in die Volxstraße zu holen

17.30
Pünktlich am Fuße des Dambergs um Erich H. abzuholen, der übrigens gerade das 10te SMS an den gesamten Ostblock schickt „Noch 2“

17.31
Trommelfellschaden – Erich H. hat mit seinen stimmlichen Aufwärmübungen im Auto begonnen und schreit den SKV dermaßen an, dass es sogar der FM4 Moderator im Radio hören konnte.

18.00
Kurzes Gespräch mit dem Ordner vor dem Stadion ob bei der polizeilichen Begehung im Ostblock alles gepasst hat – Ja es gab keine Beanstandungen, mir fällt ein riesen Stein vom Herzen.

18.05
Ausgestattet mit diversen Transparenten und Fan Accessoires betrete ich den Platz. Man merkt, dass heute ein besonderes Spiel ist. Es ist noch sehr ruhig aber jeder ist von einer gewissen Anspannung gezeichnet.

18.15
Ein letzter Check ob alles da ist, Ostblock Banner, DDR Fahne und heute Erstmals auch die UDSSR Fahne aufgehängt – der Ostblock wird größer.

18.30
Aufgrund des Nebels kann man kaum sehen ob denn schon Gäste aus Graz da sind, wir sind somit gezwungen eine Echoprobe durchzuführen „und schon wieder keine Stimmung SK Sturm“ …
… es gibt ein Echo – ich denke es sind 5 Gäste da

18.31
Erich H. hätte beinahe vergessen – mit einer Minute Verspätung schickt er ein SMS „noch 1“ ich hoffe, dass er es ab jetzt nicht zu ernst nimmt und das Zeitfenster auf Minuten verkleinert.

18.40
Die Schiedsrichter besichtigen den Platz und werden vom Ostblock natürlich herzlich begrüßt. Aus Insiderkreisen hört man, dass die Platzbesichtigung bereits am frühen Nachmittag stattgefunden hat und das Trio nur zwecks der Begrüßung gekommen ist.

18.50
Schön langsam wird’s voller der Ostblock ist mittlerweile komplett und fiebert der angeblichen Choreo vom Südchaos und dem Spiel entgegen.

18.55
Sturm ist schon längst am Aufwärmen – jetzt kommt auch der SKV aufs Spielfeld und wird von allen Seiten begrüßt. Bei der anschließenden Durchsage der Aufstellung muss ich feststellen, dass mehrere Positionen mit einem gewissen Daniel Madlehner besetzt sind – spielt er wieder?? Oder liegt es daran, dass nicht alle Ostblocker unsere Spieler kennen.

19.15
Das Stadion ist jetzt richtig voll, auf der Süd sind die Vorbereitungen im Vollen Gang – es scheint als würde heute etwas großes geschehen.

19.16
Unser persönlicher Bierjunge der aufgrund einer Verlorenen Wette lebenslangen Bierdienst genießt weigert sich die zweite Runde Bier zu holen – er lässt sich jedoch noch überzeugen
Wird es während dem Spiel auch solche Diskussionen geben – ich bin verunsichert – ist eine Planänderung notwendig?

19.20
East_Stand teilt irgendwelche Räucherstäbchen aus – ich bin erneut verunsichert – ist er auf einem Esoterik Trip oder will er die Grazer durch Geruch beeinträchtigen?

19.22
Gottseidank – East_Stand klärt mich auf, es sind keine Räucherstäbchen sonder Sternspritzer – eine Pyro Show im Ostblock, ich bin überwältigt.

19.27
Auf der Süd wird mit der Choreo begonnen unglaublich, mir fehlen die Worte – vor mir stehen riesengroße Ritter die das Vorwärtslogo bewachen – das ganze Stadion ist für mehrere Minuten ROT Weiß, überall Fahnen, die Spieler kommen aufs Spielfeld und werden auf sagenhafte weiße begrüßt. Soetwas hat es seid Wiederbeginn noch nie gegeben.

19.30
Die Stimmung ist beeindruckend – der Nebel hat sich zum Glück etwas zurückgezogen· ist aber definitiv noch anwesend. Das Spiel wird angepfiffen.

19.35
Immer noch 0-0, der Kampfgeist unserer Jungs ist deutlich zu erkennen, East_Stand schreit plötzlich „Feuer“ und rund um mich werden an die 50 Sternspritzer angezündet – Ostblocks erste Pyroshow – spitze

Doch was ist jetzt – über mir wird es plötzlich ganz dunkel – zieht eine Gewitterwolke auf? – ich bin verunsichert - mein erster ·Gedanke ist ob das gut oder schlecht für den Spielverlauf ist, es kann nur gut sein – die Götter haben mich erhört!
Aber nein es ist keine Wolke es ist eine Markise – des Ostblocks Traum wurde wahr – wir haben eine Markise, wenn ich in die Augen von Erich H., Vorwärtsgeist, East_stand, meine eigenen und diverser anderer Ostblocker blicke, sehe ich, dass es etwas feucht wird – ja wir sind überwältigt – unser Traum wurde wahr.

 

19.55
Alle Emotionen wurden beiseitegelegt – immer noch 0-0 – es gilt wieder die volle Konzentration auf das Spiel und dem Support dessen zu richten··„Ihr seid nur ein Kernöllieferant, Kernöllieferant, Kernöllieferant…“

20.00
Ich bemerke, dass auf der Anzeigentafel alles auf 0 steht, auch die Uhr – ich bin verunsichert – ist die Tafel defekt, steht es vielleicht gar nicht mehr 0-0?
Alles in Ordnung ist nur ein technischer Defekt – wir haben volles Verständnis – auf alles kann man bei so einem Spektakel nicht vorbereitet sein.

20.15
Immer noch 0-0 werden wir das Ziel, die Partie solange wie möglich offen zu halten, schaffen – gehen wir wirklich mit der 0 in die Pause – es ist ein Wahnsinnsspiel – der SKV spielt mit aller Liebe zum Fußball.

20.17
Der Schiri pfeifft die Pause ein – wir haben es geschafft 0-0, für mich sind wir jetzt schon Sieger – egal was noch kommt.

20.30
Die Spieler kommen wieder aufs Feld, mittlerweile muss ich den Liveticker per SMS machen, die Spannung hat sich bis nach Wien verbreitet. Eine Gruppe von 8 Personen hat ein ganzes Pub angesteckt – der Informationsfluss hängt jetzt einzig und allein an mir – eine riesen Verantwortung, wenn ich darüber nachdenke bin ich massiv verunsichert.

20.35
Das Spiel wird wieder angepfiffen – meine Stimme beginnt bereits zu schwächeln der Support von allen Seiten ist unglaublich – selbst Mario Haas fühlt sich geehrt – warum nur?

21.00
Immer noch 0-0, auf der Nord wird ein großes Spruchband ausgebreitet „MAGNA UND RED BULL SOLLEN BRAUSEN GEHEN, WIR WOLLEN DIE VORWÄRTS IN DER BUNDESLIGA SEHEN“ – fantastisch, eine sehr schöne Aktion, in mir wird eine Art von Gefühl „Weltfrieden“ breit. Das Spiel ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle – Dauersupport von allen Seiten, Chancen auf beiden Seiten, das Stadion kocht.

21.15
Die Anzeigetafel funktioniert mittlerweile – werden wir die Sensation schaffen – gehen wir in die Verlängerung – ich halte es kaum aus. Meiner Aufgabe des Livetickers nach Wien gehe ich mit bestem Wissen und Gewissen nach – gefühlt habe ich menütlich den Spielstand durchgegeben.

21.20
Die Sensation in Steyr ist perfekt – der Schieri pfeifft die zweite Halbzeit ab – wir gehen in die Verlängerung, jetzt ist alles möglich!

 

21.25
Erste Halbzeit der Verlängerung beginnt – im Ostblock wird bereits diskutiert ob eventuell das vorbereitete Spruchband gar nicht notwendig ist, die Stimmung ist unglaublich – sowohl Fans als auch Spieler geben alles.

21.35
Lindorfer!!!!!!!!!!! Ahhhhhhhhhhhhhhh der SKV hat die Chance auf den Sieg, jedoch geht der Ball übers Tor – niemand ist sauer oder irgendwas – die Mannschaft wird jetzt noch mehr unterstützt.

21.40
Immer noch 0-0, erste Halbzeit Verlängerung ist zu Ende – es ist der pure Wahnsinn!

21.45
Zweite Halbzeit Verlängerung beginnt – kommts Burschn 15 min. noch dann sind wir im Elfmeterschießen

21.55
Tatzeitpunkt: Minute 114
Tatort: Volxstraße
Täter: Kienast

22.00
Das wohl schönste Spiel des SKV ist vorbei, Burschn ihr ward ein Wahnsinn, gekämpft bis zum Schluss wir sind stolz auf euch.

22.02
Der Ostblock bedankt sich bei der Mannschaft und unterstreicht dies mit zwei Spruchbändern „DANKE!!!“ „FÜR UNS IST DIESES SPIEL KEINE NIEDERLAGE“

22.15
Es wird noch gejubelt und gefeiert mit anderen Fans und Spielern – es war wohl einer der schönsten Tage des SKV seid Wiederbeginn.

DANKE AN ALLE!!

 

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Do

11

Nov

2010

Markisenparty

Erstes Videomaterial ist eingetroffen - ein wunderbarer Tag!

 

Übrigens sollte noch jemand unter uns Brüdern und (im Sinne des Gender Main Streamings) auch Schwestern mit Stimmproblemen konfrontiert sein, hat der Ostblock eine umfassende Google Recherche vorgenommen und ist auf http://jumk.de/hausmittel/heiserkeit.shtml unter Tipp 14 auf den perfekten Genesungstipp gestoßen.

 

Eine Handvoll Hopfendolden (Hopfenblüten) mit einem Liter Wasser aufkochen lassen, abstellen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen, abkühlen lassen und zum Gurgeln verwenden.

In diesem Sinne gute Besserung - am Samstag müssen wir alle fit sein, das wird eine sehr schwere Partie für uns und verlangt entsprechenden Support von uns allen!

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Mi

10

Nov

2010

Vorfreude und die damit verbundenen Probleme

Angesichts der Tatsache, dass ich aufgrund der Vorfreude meine restliche Arbeitszeit noch kaum in produktiver Form nutzen kann, fasse ich einmal zusammen wie der heutige Tag bisher verlief. Bzw. was so ein Spektakel für einen Fan bedeuten und mit sich bringen kann.

05.45
der Wecker läutet und ich bin interessanter Weise nicht mit dem täglichen Kampf gegen den Schlaf konfrontiert sondern habe eher das Gefühl, als wäre heute das erste Weihnachten, dass man als Kind richtig aktiv erlebt.

06.00
Meine Freundin fragt wann ich denn das letzte Mal dieses Gefühl hatte, die erste Antwort im Affekt war – als wir das erste Date hatten - diese Frage beschäftigt mich dann den gesamten Weg in die Arbeit.

07.30
Ich bin in der Arbeit angekommen und habe eine eindeutige Antwort, das Gefühl war zuletzt wirklich in dieser Form in der Kindheit vorhanden. Stellt sich nun die Frage ob ich dies beziehungstechnisch auch aufklären soll??

08.30
Das Hauptaugenmerk in der Arbeit lag bei den wichtigsten ToDo’s – es gilt nun die volle Konzentration auf Recherche in diversen Fanseiten, Foren bzw. Clubseiten

10.00
ein paar wichtige berufliche Aufgaben haben sich ergeben – diese sollten jedoch mit aller Konsequenz bis Mittag erledigt sein. Ab 15.00 wird somit in meinem Kalender ZA eingetragen um wirklich eine optimale Vorbereitung für das Spiel gewährleisten zu können.

12.00
genau nach Plan habe ich die Aufgaben erledigt und kann nun entspannt Mittag machen, als Mittagsmenü gibt es heute Surschnitzel – was im Sinne einer optimalen Vorbereitung als perfekt zu bezeichnen ist.

13.00
Die letzten beiden Stunden meines heutigen Arbeitstages werden mit weiterer Recherche begonnen – der Fokus liegt jedoch nun mehr auf Facebook – meine Pinnwand wird im Moment ganz klar vom heutigen Spiel dominiert.

13.47
der absolute Super Gau tritt ein – ich erhalte folgende Nachricht per Mail:
"Hallo zusammen,
da wir morgen kurzfristig Kunden-Besuch bekommen, sollte der Termin heute am späten Nachmittag stattfinden, …"

das kann doch nicht sein – hat sich dieses Spiel nicht bis Deutschland herumgesprochen, hat niemand einen Blick in meinem Kalender gewagt??

13:55
nach einer ersten Schockzigarette gilt es sich nun dem Krisenmanagement zu widmen, ist nur sehr schwierig da sich in meinem Kopf immer wieder Sequenzen wie z.B. Schöni trippelt sich durch die steirische Abwehr und versenkt den Ball im Tor, Michi Mehlem trifft mit einem perfekten Freistoß kurz vor dem 16er, Schierhuber flankt auf den alleinstehenden Lindorfer, der dann per Kopf unhaltbar das 3-0 fixiert.

14.30
der Countdown auf der Ostblock HP ist mittlerweile rot – was bedeutet dies – Alarmstufe rot? Mein Problem ist mittlerweile gelöst, der Termin findet nun übers Telefon statt und wird nur bis 16.00 dauern. Mittlerweile gelangt ein SMS nach dem anderen ein „wann ist Treffpunkt?“ „bin um 17.30 bei dir!“ „kannst du mich abholen“ „hast du …. besorgt“ all das muss der moderne Fußball an solchen Tagen managen.

Ich hoffe, dass es jetzt zu absolut keiner Planänderung mehr kommt denn schließlich will man um spätestens 18.00 am Platz sein um auch dort noch die letzten Vorbereitung zu treffen.

Wünsche allen heute einen tollen Fußballabend und natürlich das wovon wir alle seit Wochen träumen!!

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Di

09

Nov

2010

„I have a dream…“

„I have a dream…“ waren wohl die bekanntesten Worte, die Martin Luther King in seiner Rede für Freiheit und Gleichheit der schwarzen Bevölkerung in den USA· beim Marsch auf Washington verwendet hatte. Nun was soll ich sagen, aber „I had a dream“

Und ich mach mir fast schon ein wenig Sorgen um mich. Ist doch eigentlich nicht ganz normal, wenn man morgens aufwacht, und zum Schluss kommt. „Alter Schwede, ich hab heut echt von der Vorwärts geträumt!“

Tausende· Zuschauer peitschen die Vorwärts nach vorne, die Spannung ist nicht zum Aushalten, ein Spiel, wie man es nur selten in seinem Leben zu sehen bekommt. Chancen auf beiden Seiten, die Fans halten es nicht mehr aus in ihren „Blöcken“, auf ihren Tribünen, in ihren Schalensitzen.

 

 

Am Ende steht ein fantastisches 5:0 auf der Anzeigetafel und die Massen pilgern euphorisiert nach Hause.


Alles recht und schön, dass der Gegner in diesem traumhaften Spiel niemand geringer als der Tabellenzweite der österreichischen Bundesliga, welcher am Mittwoch sich die Ehre erweist, ist, sei nur so nebenbei erwähnt. Aber bitte, wer ist schon „STRUM GRAZ“, oder heißt es jetzt Sturm Graz.· Ich würde ja eigentlich gar nicht über diesen Traum schreiben, zu lächerlich um überhaupt darüber mehr als einen Gedanken zu verlieren, gebe es da nicht ein eigentlich ganz lustige Episode aus meiner eigenen bescheidenen Spielerkarriere in der Landesliga. Es ist schon einige Jahre her, da startete mein damaliges Team – ein kleines Dorf am Rande von Steyr mit mehr oder weniger gesetzestreuen Mitbürgern in einem ehemaligen Kloster – als klarer Abstiegskandidat in die Saison. In der Nacht vor dem Spiel träumte ich von den bevorstehenden 90 Minuten und einem ungefährdeten Sieg. Und siehe da. Es trat alles genau so ein, wie ich es erträumt hatte. Fand ich lustig, wollte dem aber nicht mehr Aufmerksamkeit beimessen. Ungut wurde es erst dann, als ich das Ergebnis der darauffolgenden fünf Spiele auf Punkt und Tor genau vorausträumte. Das ging schon so weit, dass ich meinem damaligen Trainer einen Zettel mit dem Endstand in die Hand drückte.

Ich beschloss, geschäftstüchtig wie immer, ab sofort etwas Kohle daraus zu machen und freute mich schon auf den Spieltag. Vor dem Spiel wollte ich aber doch mal einen kurzen Sprung vorbei im Wettbüro machen, „das muss man doch auch ausnützen, wenn man schon eine solche Gabe hat!“

Und siehe da,…….. vorbei war´s mit dem Träumen! Nichts, einfach nichts mehr. Ich wollte es nicht glauben und legte mich gleich nach dem Aufstehen nochmals hin, doch das hätte ich mir sparen können. Nix, gar nix!

Also liebe Leute, was lernen wir daraus. Genau, keiner von euch wagt es auch nur in die Nähe eines Wettbüros. Alle Wettbüros werden ab jetzt gemieden, und wer auch nur einen Schritt in die Sperrzone von hundert Meter rund um alle Wettbüros in Steyr und Umgebung wagt, wird a lá Mitzi Fekter abgeschoben. Da können wir auch im Osten dann echt unangenehm werden und so manche Prinzipien über den Haufen schmeißen. (Bitte kann da auch jemand etwas auf mich aufpassen).

Wenn wir es schaffen, liebe Fans des SKV, uns an diese ganz einfache Regel zu halten, werden wir am Mittwoch ein Fest feiern, dass sich die Balken biegen.· Alles andere ist nicht zu akzeptieren, und mögliche Verräter werden in Stasimanier ausgeforscht und dann….

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